Der Weinstock von meinem Schwesterlein hat das erste mal getragen ...

,ich bekam die Trauben und hab mich gefreut .Was liegt da näher ,als die guten Trauben zu Saft und auch zu Wein zu verarbeiten .



mmmmmm ,der Saft war lecker und der Wein muss noch reifen .Bin gespannt wie er wird 

Der leichteste Weg!

Es gibt unendlich viele Wege, Wein zu Hause zu machen. Hier werden wir den einfachsten beschreiben, die praktischste Methode wie man Wein macht. Die ersten Versuche kann jeder verbessern und jene Methode bereichern. Eigentlich ist es unmöglich, dass man es nicht schafft! Auf dieser Stelle werden wir viele Details von Weinmachen diskutieren. Jedoch, diejenigen die schnell zu einem Ergebnis kommen wollen, Können dies bewerkstelligen. Wenigstens denken wir so…
Wir werden “100%ige” Traubensaftflaschen oder Kartons von 1 Liter, die leicht in vielen Geschäften gefunden werden können, benutzen. Welche Marke? Das ist Ihre Wahl. Jedoch, müssen wir Sie warnen: Sogar einige berühmte Marken geben wirklich schlechte Ergebnisse. Der am meisten auftretende Fall ist, wenn die Saefte nicht genau “100%ig” sind. Folglich raten wir Ihnen, eine “zuverlässige” Traubensaftmarke zu bevorzugen.

NOTWENDIG
  • 3 Flaschen oder Kartons von 100%igem Traubensaft von je 1 Liter
  • 4 -6 leere Glasflaschen
  • Backhefe (trocken)
  • Kristallzucker
  • Papierserviette (oder geruchloser Stoff, Papierhandtuch usw.)
  • Gummiringe oder Tesafilm
  • 2-3 cl Wasser
  • Ein Trichter (um die Dinge leichter zu machen)

EINLEITEN DES FERMENTIERUNGSVERFAHRENS

Wir werden mit “Partien” von 3 Liter Traubensaft arbeiten. Wenigstens am Anfang…
Teilen Sie zuerst die 3 Flaschen oder Kartons von Traubensaft in vier Teile. Folglich werden Sie eine leere Flasche brauchen. Sie können gereinigte Wein-oder Säfteflaschen von 1 Literbenutzen.
Jetzt haben Sie vier Flaschen/Kartons zu je 75 cl Traubensaft. Fügen Sie 2,5 (zweieinhalb) Esslöffel Kristallzucker in jede Flasche hinzu und schütteln Sie, bis der Zucker aufgelöst ist. (Kristallzucker ist notwendig, um das Alkoholverhältnis auf ungefähr 10-11% zu vermehren.
Während der Fermentierung wird unser Zucker und derjenige im Traubensaft sich zu Alkohol verwandeln.)

Geben Sie 2-3 Centiliter sauberes Wasser (Raumtemperatur), ½ Teelöffel Backhefe und 1 Teelöffel Kristallzucker in ein Glas. Mischen Sie es, bis Zucker und Backhefe aufgelöst sind. Bedecken Sie das Glas mit irgendetwas (zum Beispiel ein Untersetzer) und stellen Sie es in einen dunklen Ort. Je nach der Lufttemperatur wird sich eine verhältnismäßig dicke SchichtSchaum auf der Oberfläche des Wassers innerhalb ein paar Stunden (schneller bei höheren Temperaturen) bilden.

Fügen Sie ein Viertel der Schaumschicht und 3 Teelöffel des Hefe-Zucker-Wassers zu jeder der vier Traubensaftflaschen/Kartons hinzu. Sie können die Flaschen/Kartons schütteln, um vollständige Mischung zu sichern.

Dass keine Luft eindringt, aber die Gase, die während des Fermentierungsverfahrens entstehen, entweichen können, werden die Hälse der Flaschen/Kartons mit Papierserviette abgedichtet. 3 Schichten sind genügend für breitere Hälse und 2 für enge. Zum Befestigen der Papierservietten können Sie Gummiringe oder Tesafilm benützen. Vergessen Sie jedoch nicht zu erlauben, dass das Entweichen der Gase während der Fermentierung gesichert ist, d.h., bedecken Sie nicht völlig die Papierserviette mit Tesafilm. Sonst werden Sie einen Überlauf erleben.

Stellen Sie schließlich die Flaschen/Kartons in einen dunklen Ort (oder verhindern Sie Sonnenschein) und so geruchlos wie möglich (eigentlich soll während aller Phasen des Weinmachens die Umwelt so geruchlos wie möglich sein).

Die ideale Fermentierungstemperatur ist ungefähr 25 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur wird ein Fermentierungsverfahren9-12 Tagen dauern. Bei niedrigeren Temperaturen, wird der Prozess länger dauern.

Am Ende von 9-12 Tagen werden sich Schichten der Ablagerung am Boden der Flaschen/Kartons gebildet haben. Jetzt haben Sie einen trüben, alkoholischen Saft…

ÜBERTRAGUNGEN

Um den Fermentierungsvorgang wieder zu beleben und die Trübheit zu minimieren, sollen Sie die Flüssigkeit drei oder vier Mal mit Abstand von je ein bis zwei Tagen umschütten. Übertragen Sie dieses Mal vier Flaschen/Kartons in 3 Flaschen von je 1 Liter. Bei der Übertragung lässt man die Flüssigkeit so viel wie möglich sprudeln. Dafür giesst man mit etwas Abstand von oben. Übertragen Sie jedoch nicht die Ablagerung. Folglich wird es einen Verlust während jeder Übertragung geben.
Nach jeder Übertragung dichtet man die Hälse der Flaschen wieder ab wie oben beschrieben und stellt sie an einen finsteren, geruchlosen Ort.

Sie können Ihre alten Flaschen nach Reinigen mit Wasser (und falls notwendig mit Hilfe einer Flaschenbürste) wiederverwenden.

Probieren Sie Ihr Produkt während jeder Übertragung. Wenn es zu süß ist, hat sich der Zucker nicht genügend in Alkohol verwandelt. In diesem Fall sollten Sie etwas länger bis zur nächsten Übertragung warten. Wenn das Produkt zu sauer ist, sollten Sie die Übertragungen beschleunigen.

Während der letzten Übertragung (dritte oder vierte, das hängt von Ihrer Wahl ab), versuchen Sie, das Sprudeln zu minimieren. Somit wird der Wein klar und ohne Satz.
Jetzt haben Sie Ihren Wein! Sie können ihn genießen!

ALTERN

Wenn Sie Ihren Wein durch Altern raffinieren wollen, können Sie Ihr leckeres Produkt in Weinflaschen von je 1 Liter mit Deckel übertragen. Füllen Sie die Flasche so gut wie möglich, damit kaum Luft darin bleibt. Das Altern braucht ebenfalls Dunkelheit. Sie sollten Ihre Flaschen horizontal legen. Diesmal soll es kühl sein. Während der Sommermonate können Sie Ihre Flaschen mit wasserabsorbierenden Lappen umwickeln. Permanente Verdunstung der Naesse erzeugt Kühlung. Es hängt von Ihrer Geduld ab, 1, 3 oder 6 Monate zu warten. Vergessen Sie jedoch nicht: Ein schlechter Wein wird durch Altern nicht lecker werden… Altern Sie nur Ihre befriedigenden Produkte.


SIE KÖNNEN ANDERE SÄFTE AUCH BENUTZEN!

Mit der gleichen Methode können Sie “Weine” von Aepfeln, Granataepfeln, Sauerkirschen usw. herstellen.

Darunter ist der leichteste und billigste Wein der “Apfelwein”. Und vielleicht ist der “Granatapfelwein” der schönste Wein…

Einen guten Appetit!

Kommentare:

  1. Oh, den Saft würd ich auch gern probieren. Und natürlich auch den Wein.

    GGGGGLG
    Angi

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  2. Hallo,
    der Traubensaft ist bestimmt lecker. Mein Wein war nur zum Soßenkochen geeignet. Aber immerhin! LOL.
    Schöne Grüße, Johanna

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  3. das ist ja Zufall, wir haben Trauben im Garten und haben uns die Tage auch gefragt, was wir damit machen sollen, alle Essen können wir nämlich nicht, es sind zu viele.
    Ich habe heute gegoogelt nach einem Rezept für Traubensaft. Aber überall steht, dass man eine Saftpresse braucht. Hab ich aber nicht und kaufen lohnt sich eher nicht.
    Wie hast du es gemacht, kannst du mir vielleicht das Rezept verraten?
    Liebe Grüsse, Alice

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  4. Das ist ja schon eine gewaltige Auslese. Glückwunsch zu deinem neuen Header Das ist Fetthenne, oder ? Sieht Klasse aus. LG Inge

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  5. Liebe Alice ,ich hab die Trauben von den Rippen befreit und einfach im Topf mit ganz wenig Wasser köcheln lassen ,dann auf ein Tuch geschüttet und abtropfen lassen ,wie früher .Man hätte es auch im Entsafter machen können .

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  6. Oh.... der Traubensaft schmeckt sicher lecker! So fein!
    Hab ein schönes Wochenende und sei ganz lieb gegrüsst Yvonne

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  7. vielen Dank für deinen Tip, dann werd ich das mal versuchen!

    Liebe Grüsse, Alice

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